MAGNOLIA PARK

Foto© by Epitaph

Musik und noch mehr

Mit „Vamp“ liefert uns das Quintett aus Orlando sein zweites Studioalbum, mit dem sie uns auf eine Reise durch die Welt von Nocturne Nexus einladen. Die Band erzählt uns, was alles dahintersteckt.

Wir wollten, dass ‚Vamp‘ ein Konzeptalbum wird, als Herausforderung. Wir wollten sehen, ob wir es auf einem hohen Niveau durchziehen können“. Dieser Challenge hat sich die Band erfolgreich gestellt und nach viel Tüftelei die vielschichtige Welt von Nocturne Nexus erschaffen. „Vamp“ erzählt die Geschichte von Aurora X1, halb Mensch, halb Cyborg, die sich dem finsteren Schattenkult ihres Vaters Obsidian entgegenstellt. Um den Plan zu verhindern, das Schattenreich mit der realen Welt zu verschmelzen, sucht Aurora mit ihrer Armee nach dem Blutstein – einer Quelle übermenschlicher Macht, allerdings nicht ohne einen gewissen Preis ... Die Ideen und Inspirationen gewannen die Band aus ihren Lieblingsanimes, insbesondere aus „Vampire Hunter D“, den Gitarrist Tristan mitgebracht hat und der die finale Ästhetik in gewissen Zügen widerspiegelt: „Es ist ein älterer Anime, aber er ist cool, weil er in einem futuristischen, aber viktorianischen Zeitalter spielt, so dass alles alt und gleichzeitig neu aussieht“. Die Story von „Vamp“ wird auch im visuellen Kontext erzählt, um es für Fans greifbarer zu machen: „Wir wollten auch deshalb ein Konzeptalbum schaffen, um unseren Fans etwas zu bieten, an dem sie sich festhalten können, und damit die Erfahrung von ‚Vamp‘ mehr ist als nur die Musik“. Dafür wurde zum Beispiel eine digitale Ausstellung entwickelt, die die verschiedenen Kapitel erzählt und die einzelnen Charaktere und Schauplätze interaktiv vorstellt. Das Ganze findet man auf der bandeigenen Website. Aber auch live wird Nocturne Nexus ein stückweit zum Leben erweckt: „Wir haben Zwischenspiele, die die Geschichte einbeziehen, und unser Bühnenaufbau hat die Ästhetik von Nocturne Nexus.“ Neben Anspielungen auf die Story dürfen wir aber auch „ein intensives Live-Erlebnis erwarten, wobei die klassische Mag Park-Energie erhalten bleibt. Viel Springen, Schreien, Crowdsurfen, einfach nonstop hohe Energie“. MAGNOLIA PARK musikalisch einzuordnen ist und bleibt schwierig, denn auch in „Vamp“ prallen verschiedene Genres aufeinander. Von Punk und Metalcore bis hin zu HipHop und elektronischen Elementen ist alles vertreten. Auf die Frage nach musikalischen Inspirationen für dieses Album fallen Namen wie BRING ME THE HORIZON und DEFTONES. Schon in der Vergangenheit hat die Band mit härteren Anschlägen experimentiert und die positive Resonanz der Fans hat sie dazu inspiriert, mit diesem Sound auf „Vamp“ weiterzuspielen.

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