VOLUMES

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Zusammenhalt

Blickt man auf die Bandgeschichte von VOLUMES erblickt man eine Reihe von Ups & Downs, die das Bandgefüge mehr als nur einmal erschüttert haben. 2025 hat die Band ihr neues und fünftes Album „Mirror Touch“ veröffentlicht und teilweise zu ihren alten Wurzeln zurück gefunden. Sänger Mike Terry spricht über das Album und darüber, wie VOLUMES es geschafft haben, noch immer eine Band zu sein.

Mit ihrem Progressive Metalcore-Sound haben VOLUMES ab 2009 die internationale Szene mächtig aufgewirbelt. Ihr Debütalbum „Via“ wurde 2011 zu einem großen Erfolg und prägte die Djent-Bewegung mit Groove-betontem Songwriting, das die Band auf „No Sleep“ ausarbeitete. Mit Mike Terry als Sänger widmete sich die Band 2017 auf „Different Animals“ zunehmend R&B- und Pop-Einflüssen. Nach dem Ausstieg von Gitarrist Diego Farias und dessen Tod im Frühjahr 2020 beschloss die Band dennoch, auch ohne Gitarrist weiter zu machen, und ließ 2021 ihr Album „Happier?“ 2021 ebenfalls noch innehatten.Live wird die Band seitdem von einem Tourmusiker unterstüzt, der die Band bereits seit einer Weile begleitet. „Die Aufgabe, jemanden zu finden, der Diego ‚ersetzen‘ könnte, ist aber nichts, was sich für uns gerade nach einer Notwendigkeit anfühlt. Alles zu seiner Zeit …“

Dennoch zeigt sich Terry optimistisch und zufrieden darüber, dass VOLUMES trotz der Geschehnisse und mehrerer Memberwechsel noch immer existieren: „Es ist ziemlich surreal, auf die letzten Jahre dieser Band zurückblicken zu können. Auf all das, was wir in diese Band gesteckt haben, was wir erreicht haben und auf das wir immer noch stolz sind. Wir sind alle enorm dankbar, dass wir mit unserer Musik 15 Jahre später noch Venues vollbekommen können.“
Und wie habt ihr es geschafft, nach all dem, was passiert ist, als Band zusammenzuhalten? „Das ist eines der größten Mysterien dieser Erde, haha. Nein, um ehrlich zu sein. ich denke wir alle realisieren, dass wir Brüder sind, die in dieser Band gemeinsam stecken. Wir haben so viel miteinander durchgemacht und stehen immer noch. Es ist wirklich hart diese Verbindung zu brechen.“
Hört man sich „Mirror Touch“ an, wird schnell klar, dass VOLUMES ihren Kernsound noch immer nicht verloren haben. Etwas gänzlich Neues probiert die Band nicht, stattdessen bleiben sie ihren Trademarks treu, so Terry.

„Ich habe das Gefühl, dass uns das schon immer leicht gefallen ist: dem für Volumes typischen Sound und Groove gerecht zu werden und andere Genres zu erkunden – ohne dabei zu gezwungen zu klingen. Wir machen gerne Musik, die uns persönlich bewegt, und wollen nicht zwingend irgendwelchen Trends hinterherrennen.“

Vor allem der Groove-Aspekt ist, was VOLUMES über Jahre hinweg definiert hat und resultiert laut dem Sänger aus einer „Almalgamierung von all den verschiedenen Genres, die die Band hört. Sie spielen alle eine große Rolle darin, wie wir Grooves und Rhythmen angehen, wenn wir neue Musik schreiben“. Am generellen Songwriting hat sich auch diesmal nicht viel geändert, wie Mike Terry ausführt. „Es beginnt mit der Musik. Dann definieren wir den Chorus oder die Main Hook des Songs und dann fangen wir an die Lyrics zu schreiben. Wir schrauben an den Effekten, bevor es zum Mixing und Mastering geht und wir den Song der Welt präsentieren können.“

Doch wie schwer war es für VOLUMES dieses Comeback zu meistern? „Wir haben immer das Gefühl gehabt, dass die Qualität der Musik über der Quantität von Songs stehen sollte, die wir veröffentlichen. Wenn wir ein Album raushauen und es uns vier Jahre kostet, um das Leben zu erleben und dadurch bedeutungsvolleres Material schreiben zu können, dann ist das so. Ich würde jedes Mal lieber eine lange Zeit benötigen, um etwas großartiges zu erschaffen, als dass wir unter unseren Möglichkeiten bleiben und schlechtes Material für unsere Fans veröffentlichen.“

Daran, dass dieser Anspruch sowie die starke Verbindung der Bandmitglieder halten wird, hat Mike Terry keine Zweifel. Nach einer Headlinetour im März touren VOLUMES durch Japan mit CRYSTAL LAKE und sitzen gerade an der Planung für noch mehr Touren. „Denn wir würden liebend gerne zurück nach Europa kommen. Die Dinger sind gekreuzt!“

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