WONK UNIT

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Neue Probleme und Liebesgeschichten

Die Band aus Croydon weit im Süden von London hat sich über die Jahre vom Geheimtipp zu echten Lieblingen entwickelt, was auch mit ihrem unermüdlichen Touren in Deutschland zu tun hat und ihren freundschaftlichen Beziehungen zu PASCOW und Kidnap Music, wo sie bis zuletzt veröffentlichten. Mit ihrem neuen Album „Good Good Glad To Hear It“ sind sie nun allerdings zu Pirates Press in San Francisco gewechselt. Alex, Vez und Ryan erzählen, wie es ihnen geht.

Alex, lass uns versuchen, positiv zu sein: Was hat sich seit unserem letzten Gespräch vor drei Jahren zum Besseren verändert?

Alex: Mein Familienleben läuft viel besser. Ich schaffe es inzwischen, mir die Erziehung unserer Tochter mit ihrer Mutter zu teilen – was mir vor drei Jahren noch unvorstellbar erschien –, nachdem wir ans andere Ende des Landes gezogen sind. Der Bandalltag kehrt langsam zum Standard vor der Pandemie-zurück. Ich bin mittlerweile auch viel entspannter. Ich lasse mich öfter einfach treiben, anstatt mich so sehr zu verausgaben, dass ich zusammenbreche, wie ich es in der Vergangenheit immer wieder getan habe.

Aus verschiedenen Gründen ist das politische Klima selbst in der Punk-Szene ziemlich düster geworden. Diskussionen über bestimmte Themen werden sehr schnell hitzig und alles scheint als eine Frage von Pro oder Contra, schwarz oder weiß betrachtet zu werden. Was sind eure Erfahrungen und Gefühle?
Alex: Zwei Dinge haben mich tief getroffen. Erstens natürlich die Situation in Palästina und der Eindruck, dass unsere politischen Systeme, also die von mächtigen Unternehmen dominierte Politik, die Welt irgendwie in den Untergang führt. Dabei scheint es in der Politik nur noch um Hass zu gehen. Da biedern sie sich an und erfinden Ausreden für die Gier. Die Situation in Israel/Palästina/Libanon ist in der restlichen Welt nicht einmal mehr ein Thema für der Straße. Wir alle haben die Gräueltaten von Netanjahu und seinen westlichen Verbündeten in den sozialen Medien gesehen, aber unsere Regierungen scheren sich einen Dreck darum. Solange die Rüstungsindustrie, die ja offensichtlich eng mit dem politischen Establishment im Westen verflochten ist, Menschen findet, die bereit sind, für sie zu morden, werden unsere Politiker auch weiter Waffen verkaufen. Zweitens die widerlichen rassistischen Ausschreitungen hier bei uns. Ich habe darauf gewartet, dass „das Volk“ sich gegen das Establishment erhebt, aber ich habe es nicht von rechts kommen sehen. Menschen mit dunkler Haut werden auf der Straße angegriffen, Häuser werden angegriffen, Geschäfte werden niedergebrannt. Der Neoliberalismus hat versagt. Wir haben die Tories verjagt, nur damit sie durch andere Tories ersetzt werden, bloß jetzt mit roten Krawatten. Die wirtschaftliche Kluft wird immer größer, die Verelendung breitet sich aus. Offensichtlich wird das alles zusammenbrechen. Was können wir selbst tun? Hass anprangern, wo es möglich ist, und unsere Nachbarn lieben. Freundlichkeit wird immer jemandem den Tag erhellen.
Vez: Glücklicherweise habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich die Punk-Szene im Vereinigten Königreich in den meisten Fragen ziemlich einig ist. Social Media neigen zwar dazu, Zwietracht zu verbreiten, aber das gilt im Allgemeinen nicht für unsere Szene. Ich würde sagen, die größten Meinungsverschiedenheiten in der Szene entstehen dadurch, dass Leute andere für Pseudos halten und dafür verurteilen, dass sie nicht genug für die Anliegen zu unternehmen scheinen, die uns am Herzen liegen.
Ryan: Vor allem in Großbritannien gibt es bei nichts eine Grauzone. Wenn man eine bestimmte Partei wählt, bedeutet das dann, dass man alles glaubt und unterstützt, was der Kandidat sagt? Absolut nicht. Aber abgesehen davon ist sich die britische Punkrock-Szene größtenteils einig. Wir touren durch Großbritannien und Europa und Hunderte von Menschen kommen und wissen, worum es bei uns geht. Wenn jemand jemals mit etwas, das wir gesagt haben, nicht einverstanden ist, können wir uns nach dem Auftritt unterhalten und diese Frage diskutieren, aber wir trennen uns trotzdem als Freunde.

Ein Song des neuen Albums heißt „Now that I’ve grown up.“ Bitte vollendet den Satz: „Jetzt, da ich erwachsen bin ...“
Alex: ... fühlt sich das TV-Programm an wie die „Hunger Games“. Ich habe neulich mal normales Fernsehen gesehen und es erinnerte mich ernsthaft an den Irrsinn aus „Die Tribute von Panem“. Dann musste ich an meine Kindheit denken, an meine Begeisterung für klassische Horrorfilme, doch ich bin immer auf dem Sofa eingeschlafen, bevor sie anfingen, und nach Sendeschluss trug mein Vater mich ins Bett.
Vez: ... kann ich mir alle Stofftiere von Sylvanian Families kaufen, die ich will.
Ryan: ... finde ich die ersten „Simpsons“-Staffeln viel lustiger als damals als Kind.

In „Luxury flats“ spuckt ihr euren Hass gegen diejenigen aus, die für den Brexit und Nigel Farage gestimmt haben. Ich habe erst kürzlich herausgefunden, dass wir nicht weit gehen müssen, um solche Idioten zu finden: Sogar Steve Beatty, der Besitzer des britischen Indie-Vertriebs Plastic Head, hat für dessen rechte Partei Reform UK kandiert. Was ist schiefgelaufen?
Alex: Privatisierung, Kürzungen im öffentlichen Dienst, Streichung von Hilfen für die Ärmsten, Politik, die nicht für die Menschen, sondern für Unternehmen da ist. Polit-Slogans statt tatsächlicher praktischer Politik, unsere traditionell links oder rechts positionierten Parteien sind jetzt alle Mitte-Rechts. Die Macht der Medienmogule, die über die Trottel lachen, die ihren Mist lesen. Die Lehrer, die verarscht werden, sind alle überlastet und am Ende. Wir sind ein gebrochenes Volk.
Vez: Wir leben in der einzigen G7-Nation, in der das Bruttoinlandsprodukt noch nicht wieder das Niveau vor der Pandemie erreicht hat. Es ist sogar noch schlimmer geworden. Das ist kein Zufall. Wir haben unsere Wirtschaft zerstört wegen des fehlenden demokratischen Einflusses unserer europäischen Freunde, gepaart mit einem Gefühl des „britischen Exzeptionalismus“, das die Briten in die Irre führt und glauben lässt, dass wir irgendwie anders gepolt sind und eher in der Lage sind, es allein zu schaffen. Es herrscht Unwissenheit in der breiten Öffentlichkeit und die Alphabetisierungsrate ist außerordentlich schlecht. Aufgrund der geringen Medienkompetenz können viele Briten die Armut, die sie erleben, nicht mit dem Handeln der Regierung in Zusammenhang bringen und lassen sich stattdessen gegeneinander aufhetzen. Trotz alledem glaube ich nicht, dass es für uns zu spät ist. Es gibt hier viele gute und anständige Menschen. Wenn die Leute nicht mehr das Gefühl haben, dass sie jeden Tag um ihr Überleben kämpfen müssen, können wir vielleicht wieder etwas aufbauen, auf das wir stolz sind.
Ryan: Die Brexiteers und Farage sind klassische Faschisten mit großer Klappe, die vor allem daran interessiert sich, das Land zu spalten, um ihre bigotte Agenda durchzusetzen und sich groß zu fühlen. Nigel Farage wurde bei der letzten Wahl zum Abgeordneten gewählt, hat aber kaum Zeit in der Stadt verbracht, die er vertritt. Glücklicherweise gibt es in Großbritannien seit einigen Jahren die Entwicklung, dass immer, wenn solche Leute in irgendeine Machtposition gewählt werden, sei es im Parlamentsmitglied oder im Stadtrat, die Menschen sehr schnell erkennen, dass es sich dabei um Gauner handelt mit eindimensionaler Agenda, die null Ahnung haben, wie man eine Stadt tatsächlich regiert. Frag mal die Menschen in Margate, warum bei ihnen plötzlich überall auf den Straßen Windeln voller Kacke lagen.

Ihr seid regelmäßig in Deutschland und anderen europäischen Ländern unterwegs. Wie schätzt ihr die Lage hier im Vergleich zum Vereinigten Königreich ein? Deutsche, die im Vereinigten Königreich waren, sind, je nachdem wo sie gewesen sind, ziemlich schockiert von der Armut, die sie gesehen haben.
Alex: Sobald wir den Ärmelkanal überqueren, fühlt es sich wieder an wie in der Zeit vor dem Brexit. Die Regale der Geschäfte sind gut gefüllt, das fällt besonders bei Lebensmitteln auf. Mit der großen Auswahl an Produkten, die wir für selbstverständlich hielten und die es in Supermärkten in der gesamten EU gibt, ist es hier längst vorbei. Ich möchte der Tschechischen Republik nicht zu nahe treten, aber unsere Supermärkte erinnern mich jetzt an die, die ich dort um die Jahrtausendwende gesehen habe. Die Lebensmittelpreise haben sich verdoppelt oder verdreifacht, die Regale sind oft leer. Sogar die verdammten Banken in der Hauptstraße der kleinen Städte haben ihre Filialen geschlossen, hahaha. Die Kluft ist wahnsinnig tief. Unser Land wurde von den Tories und ihren Kumpanen geplündert. Ich bin sicher, dass die neue Labour-Regierung etwas besser abschneiden wird, aber an die versprochene Rückkehr zu einer menschenfreundlicheren Politik, zu einer stabilen Regierung mit einer echten Vision glaube ich nicht. Die Austeritätspolitik zu Lasten der Ärmsten der Gesellschaft wird fortgesetzt. Die Labour Party ist nicht mehr die sozialistische Partei von früher, die das Land so dringend braucht.
Vez: Geringe Investitionen in unsere öffentliche Infrastruktur haben zu heruntergekommenen Stadtzentren ohne jegliche Attraktivität geführt, so dass viele Menschen mit wenig Stolz auf ihren Wohnort blicken und ihre Viertel dementsprechend verkommen lassen. Aber ehrlich gesagt kommt es auch ein bisschen darauf an, wo man hingeht – ich lebe im Südosten Londons, wo es offensichtlich ein urbaneres Flair und größere Wohlstandsunterschiede gibt. Und aufgewachsen bin ich in Shrewsbury, das ziemlich malerisch ist. Wenn das also deine einzige Erfahrung mit England ist, wirst du wahrscheinlich anders darüber denken. Wir verbringen gerne Zeit in Deutschland und spüren definitiv den Unterschied, vor allem wenn wir eure Supermärkte besuchen, in denen es eine Fülle an frischen Produkten gibt, die es bei uns einfach nicht gibt. Wir mussten wir uns einfach an einen niedrigeren Lebensstandard gewöhnen. Aber bei euch gibt’s definitiv viel mehr Graffiti!
Ryan: Deutschland scheint sich viel besser um seine Bevölkerung zu kümmern als England. Das gilt auch für viele andere Länder in Europa. Und es gibt offenbar weniger Obdachlose auf den Straßen.

Gibt es seitens der Punk-Szene und der Popkultur echten Widerstand gegen das, was im Vereinigten Königreich vor sich geht? Wütende Punksongs sind wichtig, aber was bewirken sie?
Alex: Die Kunstszene hat sich schon immer für progressive Politik eingesetzt und tut dies auch weiterhin. Wir brauchen die Kunst, um populärem Vergewaltiger-Abschaum wie Andrew Tate etwas entgegenzusetzen, der immer noch von vielen jungen Männern unfassbar vergöttert wird. Auch hier läuft alles auf die Stichwörter Bildung und Armut hinaus. Wenn Menschen Probleme haben, ihre Wohnung zu heizen, wenn sie ums nackte Überleben kämpfen, ist es schwieriger, über die eigene Türschwelle hinauszuschauen, um das Gesamtbild zu sehen. Da schaltet man lieber den Fernseher ein, um sich von der Propagandamaschine berieseln zu lassen.
Vez: Ich denke, das hängt davon ab, wie man „echten Widerstand“ definiert. Ich glaube nicht, dass so Typen wie Boris Johnson unsere Lieder hören und denken: Weißt du was, die haben da nicht ganz unrecht. Aber Punk kann effektiv sein, wenn in um die Gemeinschaft geht, oder als Sprachrohr und dergleichen. Es bleiben allerdings hohle Phrasen, wenn nichts dahintersteht, wenn nicht wir auf die Straße gehen und uns dort festkleben – Respekt an alle, die das tun, ich bin dafür zu feige. Ich denke, als Musiker, der sich politisch positioniert, ist es wichtig, sich zu fragen: Was trage ich zu dem Diskurs bei? Oder benutze ich das nur, um meinen eigenen Erfolg zu fördern?
Ryan: So ziemlich jeder berühmte Musiker im Vereinigten Königreich tendiert politisch nach links. Bei großen Popkultur-Events wie dem Glastonbury Festival oder den Brit Awards verbinden sie ihre Auftritte oft mit einer politischen Botschaft, die dann zur Hauptsendezeit im Fernsehen kommt. Wenn das die Menschen dazu inspiriert, sich damit zu beschäftigen, was vor sich geht, dann ist das gut. Da werden Politiker beim Namen genannt und bloßgestellt. Es ist großartig.

Apropos WONK UNIT. Was gibt es Neues, was ist anders?
Alex: Neues Album! Neues Plattenlabel Pirates Press! Neue Probleme und Liebesgeschichten, über die wir singen. Wir sind bei dieser Platte ganz anders vorgegangen. Abgesehen von ein paar Tagen, in denen wir einige Parts zusammen aufgenommen haben, um den Startschuss zu geben, ist alles remote mit einfachsten Mitteln entstanden. Viele meiner Gesangs- und Gitarrenparts habe ich buchstäblich mit meinem Handy gemacht, ohne Extra-Mikrofon, direkt da rein, wo man spricht, haha. Das sorgt meiner Meinung nach stellenweise für einen ziemlich „lebensnahen“ Sound. Es waren direkte Aufnahmen, keine Kompositionen, rauh und unfertig, aber die Stimmung war voll da. Außerdem haben viele alte Bekannte etwas beigetragen, wodurch das Ganze ein bisschen chaotisch wirkt. Ich bin wirklich stolz darauf. Es ist so anders als das 22-Track-Monster „Uncle Daddy“.
Ryan: Hey, ich bin neu! Ich spiele bei WONK UNIT, seit „Uncle Daddy“ herauskam.

Könnt ihr uns sagen, woher eure poppigen und melodischen Einflüsse kommen? Ich würde schätzen, von MADNESS und SERIOUS DRINKING oder CITIZEN FISH, aber was weiß ich schon?
Alex: Es gibt keine wirklichen Einflüsse, keine bestimmten Bands, nur was sich richtig anfühlt. Wenn der Geistesblitz kommt, schreiben sich die Songs sehr schnell, fast wie von selbst. Na ja, eigentlich stimmt das nicht ganz, wir haben uns im letzten Jahr mit BUSTER SHUFFLE angefreundet. Jets Klavierspiel und ihre gesamte Live-Show haben mich umgehauen. Er spielt bei ein paar Songs Keyboard, also haben BUSTER SHUFFLE über Chaz und Dave unseren Sound wohl an einigen Stellen infiltriert, hehe. Außerdem ist der Song „Everything is clean“ schon vor etwa 25 Jahren entstanden, als ich gerade anfing, Songs zu schreiben. Ich erinnere mich, dass ich Bowie mal im Text zitiert habe und eine Bowie-Stimmung verspürte. Ich habe mich gefreut, dass Adam Stone, unser Schlagzeuger auf „Trolleys Thank You“ und „Muffy“, das sofort aufgegriffen hat, bevor er den inhaltlichen Bezug erkannte. Ich höre den Bowie-Einfluss darin nicht mehr, aber er muss da sein, da Adam in Ziggy-Stimmung kommt.

Am Anfang und am Ende einiger Songs hört man Ausschnitte aus ... was? TV-Shows?
Alex: Ha, das sind einfach nur Tonschnipsel aus den Videos von uns auf Tour, in denen wir wie immer irgendeinen Blödsinn anstellen. Der letzte ist spätabends an Ryans Geburtstag. Er klingt ziemlich mitgenommen, hehe.
Vez: Das war eine lustige kleine Überraschung von Alex, ich hatte keine Ahnung, dass sie auf dem Album auftauchen würden. Es ist aber ein Beweis dafür, dass wir uns rund um die Uhr wie dumme Idioten aufführen!
Ryan: Das Seepogo Festival fiel 2023 auf meine Geburtstag, und sie hatten zwei Flaschen Whiskey hinter der Bühne. Mehr sage ich dazu nicht.

Ihr habt das Label gewechselt und seid jetzt bei Pirates Press in den USA. Sind weitere Touren in den USA zu erwarten oder was ist euer Plan?
Alex: Das ist der Plan. Ich glaube, wir waren seit 2017 nicht mehr auf Tour in den USA. Früher haben wir viel dort gespielt, aber dann ist uns das Leben dazwischengekommen. Pirates Press sollte uns einige neue Türen öffnen. Das war eine Chance, die wir unbedingt ergreifen mussten. Es ist schade, dass wir die Veröffentlichung nicht mit Kidnap Records teilen konnten, die großartig sind, aber leider war das nicht möglich. Kidnap sind für uns wie eine Familie.

Das letzte Lied ist „Stage fright“ ... etwas, das dich, Alex, plagt?
Alex: Ich mag es nicht, in der Öffentlichkeit zu pinkeln oder neben anderen Leuten zu stehen, die in der Öffentlichkeit pinkeln. Ich glaube, ich werde schüchtern – Lampenfieber eben. Ich benutze immer lieber die Kabine. Es ist irgendwie ironisch, wenn man bedenkt, dass mein Schwanz auf dem Plattencover unseres ersten Albums zu sehen ist. Ich habe immer gelacht, wenn meine Partnerinnen neugierig gefragt haben, ob sie mich beim Pinkeln halten dürfen, weil sie die Mechanismen des männlichen Urinierens nicht ganz verstanden haben. Leute haben schon versucht, mich wie eine Ziege zu melken, hahaha. Sorry, zu viele Informationen ...

Das Coverartwork mit dem WONK UNIT-Graffiti und den „Good Good Glad To Hear It“-Postern ... ist das echt oder KI? Was ist die Geschichte dahinter?
Alex: Es ist ein Foto von Lara Robs, auf das ich auf Instagram gestoßen bin. Ich kannte sie nicht, aber sie folgt WONK UNIT. Irgendwann tauchte das Bild in meinem Feed auf und ich wusste sofort, dass ich es als Plattencover haben will. Auf den beiden vorherigen Alben hatten wir keinen Text, nicht mal den Bandnamen, was sich im Nachhinein nicht gerade als Geniestreich erwies in Sachen Marketing, haha. Ich schickte das Foto an Pirates Press samt der Idee mit den Postern. Sam Harris hat einen tollen Job gemacht. Ich war super begeistert, als sie mir die Druckfahnen zur Freigabe schickten.
Vez: Ich habe das Foto auf der Rückseite gemacht, sorry, wenn das jemandem auf den Magen schlägt. Ich habe diese arme zerstückelte Taube auf dem Bürgersteig vor meiner Wohnung gefunden. Was habe ich vorhin über schäbige englische Städte gesagt?! Aber ich denke, es ist eine schöne Hommage an den kleinen Kerl, er wird jetzt nie in Vergessenheit geraten. Ruhe in Frieden, kleine Taube, du hättest das neue WONK UNIT-Album geliebt.

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