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A/LPACA

Laughter

Die erste LP schlug bei mir wie ein Blitz ein, so kantig, so unerwartet, kratzig, manisch, frisch und dennoch fokussiert war dieser Sound. Vier Jahre nach „Make It Better“ kommt nun der Nachfolger, auf dem die Band ihren Sound weiterentwickelt und dummerweise dabei genau den Anteil deutlich zurückgefahren haben, der mich beim Debüt so von den Socken gehauen hat. Blöd! Weniger Psych, mehr Elektronik. Ein bisschen wie der Partner, an dem man so lange rumgenestelt hat, bis er genau die Sachen nicht mehr macht, die einen ursprünglich so wahnsinnig fasziniert haben. So weit sind wir hier zwar noch nicht, aber der eingeschlagene Weg reizt mich doch deutlich weniger. Ein Song wie „An encounter“ ist die Bestform, während ich bei „Balance“ und „Brano fantuzzi“ einfach nur skippen möchte. Die Nettosumme an „richtigen Songs“ liegt übrigens bei mageren acht, wenn man unnötiges Zwischengeschraddel und Geplänkel abzieht. In den Momenten, in denen A/LPACA unberechenbar bleiben, glänzen sie, bei den zunehmend berechenbaren Stücken ohne Wahnsinn sind sie immerhin noch „gut“, eignen sich aber nicht mehr unbedingt zu Autofahrten auf bewusstseinserweiternden Substanzen. Wir jammern hier übrigens auf hohem Niveau, schließlich war die Erwartungshaltung einfach immens hoch.

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