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ANOTHER DAMN DISAPPOINTMENT

Bedlam

Die aus Sacramento stammenden A.D.D. oder auch ANOTHER DAMN DISAPPOINTMENT sind längst keine Unbekannten mehr, sie schließlich schon seit nahezu 25 Jahren unterwegs. Auch wenn ihr neues Album „Bedlam“ vom klassischen Sound der Epitaph/Fat Wreck-Schule geprägt ist und direkt sommerliches Kalifornien-Feeling auf die Ohren bringt, zeugt dessen Entstehungsgeschichte nicht unbedingt von Sonne und guter Laune: Der Verlust von Gründungsmitglied und Bassist Casey Marsullo bei einem Autounfall 2016 war niederschmetternd. Nicht zuletzt weil er die treibende Kraft hinter der Band darstellte. Trotz gebrochener Herzen machten sie weiter, denn sie wussten, dass Casey es so gewollt hätte. Die 15 Songs – gemischt und gemastert von Jason Livermore in den legendären Blasting Room Studios und garniert mit einem feinen Skatepunk-Artwork – sind ein regelrechter Befreiungsschlag und „Bedlam“ ist eine fantastische Punkrock-Platte, die Fans von PENNYWISE und Co. wahre Freudentränen in die Augen treibt.

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