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ARKHAAIK

Uihtis

Bei bestimmten Formen von Extrem-Metal wie Black Metal stellt sich immer die Frage nach der Authentizität, allerdings gibt es weltweit so viele exzellente Bands, dass das nicht nur etwas mit der Geografie zu tun hat, also ob man aus Norwegen stammt oder nicht. Das Schweizer Duo ARKHAAIK (Menetekel von UNGFELL und Karapan Darvish von DAKHMA), das 2019 sein Debüt veröffentlichte, hat nun den Nachfolger bei Eisenwald veröffentlicht, bestehend aus vier Stücken, keines unter zehn Minuten. Ich bin ja nicht immer Fan von so Höhlenmenschen-Gesang, hier passt es aber gut zum finsteren, wuchtigen Sound, zumal sich ARKHAAIK thematisch in die Bronzezeit begeben und sich mit den Aspekten der damaligen Jagd beschäftigen, inklusive von Texten in indoeuropäischer Sprache. Ein ziemlich barbarisches Konzeptalbum, das manchmal so klingt, als würden KILLING JOKE am Ende von Ken Russells „Der Höllentrip“ als Urzeitmenschen aus dem Isolationstank hüpfen. Neben der generell beeindruckenden finsteren Wucht von ARKHAAIK, die an die Labelkollegen PANZERFAUST erinnert, gelingt ihnen trotz nicht sonderlich exotischer Instrumentierung eine immer wieder recht ungewöhnliche und überraschende Soundkulisse. Und das abseits der üblichen Elemente, die man möglicherweise von Black Metal erwartet, weil hier mit Doom und Death Metal versetzt.

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