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WHITE MANTIS

Arrows At The Sun

Warum es seit dem Debüt „Sacrifice Your Future“ ganze sieben Jahre brauchte, um den Nachfolger „Arrows At The Sun“ fertigzustellen, bedarf wohl keiner weiteren Erklärung. Lockdown-bedingtes erzwungenes Nichtstun hat dem Quartett WHITE MANTIS die Zeit gegeben, seinen zunächst sehr traditionellen Highspeed-Thrash mit einigen anderen stilistischen Merkmalen zu verfeinern. So poltern die Bayern zwar zunächst relativ unbefangen drauflos, um dann aber bald auch progressive Merkmale erklingen zu lassen. In der Folge hat das was von VOIVOD auf Speed, was der Platte aus meiner Sicht aber sehr guttut. Rumpel-Thrash-Kapellen gibt es mittlerweile derart viele, dass ein gewisser songwriterischer Wagemut so verkehrt gar nicht sein kann. Metal-Fans, die nicht mit der Faust auf die alte Schule pochen, werden sich hier gut aufgehoben fühlen, zumal auch der Sound auf dem schalen Grat zwischen alter und neuer beziehungsweise moderner Schule zu wandeln scheint. Spannend, ohne Zweifel!

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