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CHUCKAMUCK

Beatles

Im beiliegenden Infoblatt wird erklärt, warum das Album „Beatles“ heißt und was es damit auf sich hat. Ich habe es aber nicht verstanden, außer dass es sich hier wohl um ein Konzeptalbum handelt. Es klingt auf jeden Fall anders, als man es von CHUCKAMUCK gewohnt ist. Alles sehr akustisch, spontan und handgemacht, mit selbstgebastelten Instrumenten und Impros. Schlagzeug mit Küchentuch auf der Snare oder gar mit Besen geschubbert. Kleine Patzer wurden nicht rausgeschnitten, wenn nicht gar absichtlich gespielt. Ansonsten geht’s auf der ersten Seite in Richtung Tilman Rossmy oder ELEMENT OF CRIME. Seite B ist dann etwas punkiger und lustiger. Zunächst habe ich mit dem Album etwas gefremdelt, aber mir dann jeden Song als Abspannmusik für einen deutschen Autorenfilm vorgestellt. Das hat immer gepasst und ich war ganz gerührt. Und das ist wohl auch die Stärke der Platte: Sie erzählt atmosphärisch kleine Geschichten. Das Album versucht ein Spiel mit dem/der Hörer:in und wer sich darauf einlässt, wird im besten Falle mit einem spätsommerlichen Spaziergang zu sich selber belohnt.