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BEHÖRDE

Der letzte Arbeitgeber

Ich habe mir ja fest vorgenommen, niemals das Wörtchen „amtlich“ in einer Review zu verwenden. Da erscheinen vor dem inneren Auge direkt irgendwelche boomerigen Rocker, die sich ihre alten Schinken mit einem Bier in der Hand auf der Couch reinziehen. Bei diesem Bandnamen muss ich mir den Wortwitz aber doch sehr verkneifen. Oder ist es nun schon passiert? Na ja, widmen wir uns den coolen Bremer:innen DIE BEHÖRDE, die sich mit ihrem zweiten Album „Der letzte Arbeitgeber“ zurückmelden und keinesfalls an boomerige Rocker erinnern. Sie liefern eine knackige Punk-Platte mit schmalen acht Songs, die aber genau zeigen, wo es bei DIE BEHÖRDE langgeht: Wütender, rauher und doch düsterer Punk, der sich Zeit für den einen oder anderen coolen Twist nimmt. Hochpolitisch, wie zum Beispiel in „Pass“, aber mit einem Auge auf sich selbst und die persönlichen Struggles, besonders im letzten Song „Strudel“. Das ist doch mal eine BEHÖRDE, wo ich gern hingehen würde.

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