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BLACK DAHLIA MURDER

Servitude

Die letzten zwei Jahre waren sicher keine einfachen im Lager von THE BLACK DAHLIA MURDER. 2022 schied Frontmann Trevor Strnad freiwillig aus dem Leben und hinterließ eine gewaltig klaffende Lücke, war es doch nicht zuletzt seine extrovertierte und stets humorvolle Art zu performen, die maßgeblich zum Erfolg der im Jahr 2000 gegründeten Band aus Detroit, Michigan beitrug. Gebeutelt von diesem Schicksalsschlag entschied sich der Rest der Band jedoch weiterzumachen, wozu Gitarrist Brian Eschbach seinen Posten räumte und mit dem Wechsel ans Mikro die Mammutaufgabe übernahm, in Strnads gewaltige Fußstapfen zu treten. Gemessen am Resultat war dies wohl die einzig richtige Entscheidung, denn was Eschbach hier abliefert, überzeugt auf ganzer Linie. Die Art der Intonation ist der vom ursprünglichen Frontmann nicht unähnlich, so dass alle bisherigen Fans der Band nicht fürchten müssen, nun einen völlig anderen Klang geliefert zu bekommen. Dass der Posten an der Gitarre mit Ryan Knight, der schon bis 2016 bei den Death Metallern spielte, besetzt wurde, schießt letztlich den Kreis. „Servitude“, das neunte Album der Band, ist eine mutige Platte, denn das Risiko lag auf der Hand, dass die Fans nicht glücklich mit dem Resultat sein könnten. Ich bin mir aber sicher, dass diese gut 33 Minuten Melodic Death Metal-Vollbedienung von allen überaus wohlwollend abgenickt werden.

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