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BLACK MARKET KARMA

Mellowmaker

Ein Jahr, nachdem Stanley Belton mit „Wobble“ seinen Einstand bei Fuzz Club gab, folgt mit „Mellowmaker“ ein weiteres Album des britische Multi-Instrumentalisten unter seinem Projektnamen BLACK MARKET KARMA. Seine vorherigen Releases besaßen keine sonderlich große Reichweite, da sie überwiegend digital erschienen oder die Vinly- und CD-Auflagen so gering waren, dass diese nicht mehr zu finden sind. Beltons fuzzige, repetitive und auf sympathische Weise primitiv wirkenden Pop-Miniaturen klingen auch weiterhin etwas lofi, aber das passt eigentlich gut zum Psychedelic-Pop-Folk-Mix aus FLAMING LIPS, SPACEMEN 3, THE JESUS AND MARY CHAIN und BRIAN JONESTOWN MASSACRE, der mit jeder Menge hübscher Melodien und interessanter Arrangements aufwarten kann. Manchmal würde man sich zwar etwas weniger Zuckerwatte und mehr Noise wünschen, um Beltons Songwriting bissiger und einprägsamer zu machen, aber mangelnde Originalität kann man ihm dennoch nicht vorwerfen. Wie schon „Wobble“ liefert „Mellowmaker“ sympathischen verträumten Spinner-Pop mit einer Prise Syd Barrett-Wahnsinn, bei dem wie von selbst wildgewordene Paisleymuster vor dem geistigen Auge erscheinen.

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