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BODYSNATCHER

Hell Is Here, Hell Is Home

Das Abrisskommando aus Florida lässt auch auf Studioalbum Nummer vier wieder kräftig die Birne kreisen und hinterlässt ein Trümmerfeld. „Are you scared?“, röchelt Fronter Kyle Medina im Opener „The maker“ dem Hörer gurgelnd entgegen. Nun, angesichts der schieren Wucht und Vehemenz, mit welcher der Vierer in den hier gebotenen zehn Tracks zu Werke geht, mag der eine oder andere wohl tatsächlich erst mal schlucken müssen. Sind die ersten Berührungsängste mal gebannt, macht „Hell Is Here, Hell Is Home“ allerdings vor allem eines: richtig, richtig viel Spaß! Dabei erfinden sie Deathcore nicht neu, die Songs pendeln genretypisch zwischen gnadenlos hämmernden Highspeed-Passagen und schleppenden, zähen Grooves. Das kennt man eigentlich bereits zur Genüge. Die US-Amerikaner beweisen aber stets den richtigen Riecher für die nötige Balance. Hervorzuheben sind diesbezüglich vor allem Hassbatzen wie das furios startende „Plague of flies“ und das erbarmungslos groovende „No savior“. Die Produktion, für die erneut der in der Szene einschlägig bekannte Will Putney zuständig war, sorgt am Ende wiederum dafür, dass auch in puncto Sound keine Wünsche offenbleiben. So steht am Ende ein Album wie eine Abrissbirne: richtig, richtig stark!

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