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BORN OF OSIRIS

Through Shadows

Am Grundsound von BORN OF OSIRIS ändert sich auch auf ihrem neuen Album nichts. Noch immer baut die Band auf einen Synthie-getriebenen Progressive-Metalcore-Sound, der mit Refrains angereichert ist und sich durchweg eingängig und einprägsam versteht. Als Paradebeispiel dafür fungiert der Titeltrack, der trotz düsterer Thematik nach vorne treibt und einen motivierenden Vibe mitschwingen lässt. Alles in allem ist „Through Shadows“ ein typisches BORN OF OSIRIS Album, erreicht aber nicht die früheren Stärken der Band, die über die Jahre konstant abbaut. Trumpfte das Frühwerk noch mit einem innovativen Ansatz auf, ruhen sich die US-Amerikaner mit dem neuesten Material etwas zu sehr auf dem gefundenen Rezept aus. Das funktioniert für viele Fans gut, doch einige werden das gewisse Etwas vermissen, das die Band bis Ende der 2010er in fast jedem Release verborgen hielt. Dennoch bauen Tracks wie „Torchbearer“ und „Elevate“ auf die typische Eigenart, die den Sound von BORN OF OSIRIS eben auszeichnet – der letzte Funke fehlt jedoch, damit „Through Shadows“ wirklich zündet. Vielleicht auch weil das Genre, der Sound der Band sowie ihr kreatives Potenzial nach über 18 Jahren nahezu ausgeschöpft sein könnten.

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