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CAPTAIN PLANET

Reste

Das Wörtchen „Reste“ hat einen einigermaßen banalen Anklang. Als hätte man sich einen großen Topf Linsensuppe gekocht und wenn man sich satt gegessen hat, sind es eben diese Reste, die schwupps ins Tiefkühlfach wandern und für die nächsten Monate keine Beachtung mehr erfahren. Das ist nicht gerade das Feeling, mit dem ich an neue CAPTAIN PLANET-Songs denken möchte. Da muss ein kleines Umdenken stattfinden. Denn im Grunde sind die Reste ja nicht das, was schlecht geworden ist, sondern einfach das, das nicht verbraucht wurde und aufgehoben wird. Aufgehoben, weil es gut war. Und so sind auch die fünf Songs, die CAPTAIN PLANET nicht auf „Come On, Cat“ veröffentlicht haben, keinesfalls schlecht, sondern haben eben nicht mehr reingepasst. Aufgehoben für später, weil sie gut waren. Wir bekommen wunderbare Perlen nachgereicht, von denen manche schon fast mehr kicken als die Songs, die es aufs Album geschafft haben, wobei „Staub“ einer meiner neuen Lieblinge ist.

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