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CHERRY PIES

Don’t Just Say Things

Mit den CHERRY PIES hat sich eine völlig dem US-Neofolk der 1990er Jahre verfallene Truppe zusammengefunden, die genussvoll Bands wie die WALKABOUTS und GIANT SAND mit ein wenig MAZZY STARR in einen Topf wirft, umrührt, und daraus ein ganz eigenes Süppchen kocht. Die Turiner Band aus dem Umfeld der MOVIE STAR JUNKIES reüssiert mit ihrem Erstlingswerk auf dem französischen Label Beast, und darauf macht sie genau gar nichts falsch. Mit Spurenelementen von 1980s-Paisley-Punk und sogar einer klitzekleinen Prise MODERN LOVERS verfeinert ist „Don’t Just Say Things“ ein genießenswerter Einstand geworden. Mit bittersüßen Melodien, schrammeligen Gitarrensounds und folkigem Jangle sind die meisten der zehn Songs inszeniert, Veronica Zucca, die neben Stefano Isaia die meisten Gesangsparts übernimmt, gibt manchen Nummern mit der wehklagenden Farfisa-Begleitung zudem eine gewisse Garage-Psych-Komponente. Ein unaufgeregtes, aber absolut stimmiges Debüt ist dem Quartett gelungen, es bezaubert mit schwermütigen, aber auch zuversichtlichen Songs zwischen Hoffen und Bangen, und macht großen Appetit auf mehr.

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