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CHRIS ECKMAN

The Land We Knew The Best

Der aus Seattle stammende Chris Eckman (mit Grunge hatte seine ab 1984 aktive, schon seit einigen Jahren aufgelöste Band THE WALKABOUTS allerdings nie zu tun) hat seinem Heimatland schon länger den Rücken gekehrt – aktuell gäbe es auf jeden Fall reichlich Gründe dafür – und lebt in Slowenien. Das hat ihn aber nicht davon abgehalten, weiterhin sehr schöne Platten unter seinem Namen aufzunehmen, darunter auch Kollaborationen wie CHRIS & CARLA zusammen mit WALKABOUTS-Partnerin Carla Torgerson oder das Projekt DIRTMUSIC mit Hugo Race und dem ehemaligen CODEINE-Schlagzeuger Chris Brokaw. Auch wenn seine Solo-Platten die Rockigkeit der WALKABOUTS vermissen lassen, ist Eckmans typisches Songwriting sofort wiedererkennbar, natürlich auch bedingt durch seinen eigenwilligen, leicht brüchigen, aber dennoch extrem ausdrucksstarken Sprechgesang. Insofern ist es wenig überraschend, wie sein aktuelles Album „The Land We Knew The Best“ klingt, dessen melancholische Midtempo-Songs wie gewohnt mit spartanischer Instrumentierung eine äußerst atmosphärische Qualität erreichen und immer wieder mit sehr schönen subtilen Arrangements aufwarten, bei denen es auf die kleinen, aber feinen Details ankommt. Was bei anderen Americana- und Singer/Songwriter-Vertretern schnell langweilig werden würde, besitzt bei Eckman eine gleichbleibend hohe Intensität, insofern kann er gerne noch einige weitere Platten dieser Güte aufnehmen ­– ich bin dabei.

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