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MOTYLKI

Chrysalis

Da werden Erinnerungen an die 1990er wach, als US-Bands wie NIRVANA, PAVEMENT, MUDHONEY oder PIXIES den Sound der Stunde lieferten. Verzerrte Gitarren, kaputte Melodien und noisige Klänge. Allerdings kommen MOTLYKI nicht aus Seattle, Portland oder Boston, sondern aus dem schwedischen Stockholm und bestehen aus Anti Zurowski (gt), Tess de la Cour (bs) und Markus Tiedemann (dr). Dazu kommt abwechselnder Gesang. Offensichtlich hat Sänger Anti polnische Wurzeln, denn MOTYLKI ist Polnisch und bedeutet Schmetterlinge. Für das krachige Trio aus der Hauptstadt Schwedens ist „Chrysalis“ das Debütalbum. Acht Songs, die knietief im Alternative Rock und Grunge der 1990er stehen. Es ist melancholisch und voller Laut/leise-Dynamik. Jede Menge Feedback, Fiepsen und Brummen. Schön dirty und direkt. Aufgenommen und gemischt im Studio Dustward von Stefan Brändström (SATAN TAKES A HOLIDAY, GATUPLAN). Die Songs heißen „I woke up like this“, „You make me happy“ oder „Just a tear“ und atmen Teenage Angst und Verzweiflung aus jeder Pore. In ihren Texten verarbeiten MOTYLKI Themen wie Burnout, Trennung oder Verlust. Gestartet ist die Band als Duo, inzwischen ist sie zum Trio gewachsen und damit bereit für jede Bühne dieser Welt. Angesichts des aktuellen Nineties-Revivals könnten die Schweden auch bei uns durchstarten. Dieser Sound wird nie alt.

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