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CORPUS OFFAL

s/t

Mit „Purging creation“ gibt es ein genretypisches Intro, bevor bei „Spinous forms of mortal abhorrence“ der Hammer kreist. Death Metal und Deathgrind bilden die Eckpfeiler, zwischen denen sich die Band auf ihrem Debütalbum mit sechs Oden an den Gore austobt. Es gibt ehrlich gesagt keine großen Überraschungen, aber wer ordentlich produziertes Gekeule mag, wird auch hier sehr zufrieden sein. Klar und mit massig Druck prügelt sich die Band durch Songs wie „Essence of dissolution“ oder „Gorging gastric decedent“. Die Titel lassen schon erahnen, dass es hier nicht um Einhörner geht. Mit knapp 50 Minuten ist die Platte vielleicht eine Spur zu lang geraten. Da hätte ruhig bei so mancher Passage noch mal der Rotstift gesetzt werden können oder sie locker für weitere Tracks verwenden. Das ist das Resultat, wenn Musiker ihre Kreativität nicht zügeln können. Zu einer schlechten Platte macht das „Corpus Offal“ aber nicht. Dafür stimmt einfach das Gesamtbild zu sehr.

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