
CRYPTIC BROOD, trve as fvck Oldschool-Death-Metal made in Germany, stilecht in Wolfsburg. Und die Herangehensweise des Trios ist schon ziemlich einmalig. Der Sound der Brut ist absolut transparent, das Schlagzeug klingt nach einem Schlagzeug, die Gitarre dreckig, aber differenziert und der Bass ist jederzeit gut hörbar und extrem organisch holzig. Der Gesang ist untypisch heiser geshoutet und nur gelegentlich mit einem zweiten Growler unterlegt, um die hobbypathologischen Texte zu akzentuieren. So weit, so gut. Was CRYPTIC BROOD aber völlig eigenständig macht, ist das Songwriting, das sich eher in ausladenden verspielten Schweinerock-Orgien suhlt als im Death-Metal-Standard-Riffing. Auch wenn dadurch die großen Hits fehlen, ist dieser Proto-Death-Metal-Ansatz absolut hörenswert.
© by Fuze - Ausgabe #110 Februar/März 2025 und Manuel Stein
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #178 Februar/März 2025 und Ollie Fröhlich
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #148 Februar/März 2020 und Ollie Fröhlich