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CRYPTIC BROOD

Necrotic Flesh Bacteria

Konnten die Deutschen bereits auf ihren beiden Vorgängern und unzähligen EPs mit ihrem AUTOPSY-Worship überzeugen, so setzen sie ihren Run mit „Necrotic Flesh Bacteria“ fort. Ja, das Genre wird hier nicht neu erfunden, das Spiel aus schnelleren und verschleppten Passagen wird aber auch nach Jahrzehnten nicht langweilig. Dafür treiben zu wenige Truppen in dieser Nische ihr Unwesen. Von Marco Brinkmann super transparent in Szene gesetzt (der Bass!), sitzt hier jeder Break. In den 39 Minuten greift jedes Lied ins nächste, oft bekommt man die Übergänge gar nicht mit. Die einzelnen Songs und bestimmte Strukturen darf sich der Hörer selbst in mehreren Durchläufen erschließen, „Oozing pox“ oder „Realm of rot“ sind hierfür gute Beispiele. So ist das Album dann doch herausfordernd und erschließt sich nicht direkt beim ersten Hören – was der eine oder andere von Oldschool Death Metal sicher erwarten würde. Wer nicht davon ausgeht, dass mit „Necrotic Flesh Bacteria“ das Rad neu erfunden wird, bekommt ein super unterhaltsames Death-Metal-Album, mit dem man einige Zeit Spaß haben kann, und das Cover ist ja mal übergeil!

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