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LOWEST

Cult

THE LOWEST aus Warschau sind schon seit Jahren eine Bank, wenn es um Hardcore mit maximalster Durchschlagskraft geht: finster, schwarzmetallisch, sludgig, atmosphärisch, doomig – schwerfällig moshender Hardcore mit düster wühlendem Bass und grummelnder Gitarre sowie verzweifelt brüllendem Sänger.

Nachdem das Debüt 2012 und die EP 2014 der Band aus Warschau bei Demons Run Amok erschienen waren, kam „Doomed“ 2018 auf Pasazer – und „Cult“ ist nun auf dem polnisch-deutschen, in Berlin ansässigen DIY-Label Hasiok erschienen.

Gefangene werden auch hier nicht gemacht, Brad Boatright hat mastermäßig alles gegeben und den an sich schon guten Aufnahmen einen mörderischen Wumms verliehen – ein Tiefbassmonster par excellence ist „Cult“ geworden.

„Death to the world“ wüten THE LOWEST im gleichnamigen, sphärisch beginnenden und ausklingenden gleichnamigen Song, der für mich neben dem darauf folgenden „Revelation“ der Höhepunkt des Albums ist – da fühlt man sich sogar an WOLVES IN THE THRONE ROOM erinnert.

Wenn CONVERGE und MODERN LIFE IS WAR mal nicht hart genug sind, wenn man die doppelte Dosis braucht, um die Welt zu ertragen, sind THE LOWEST (Nomen est omen!) ein probates Mittel, um die Kontrolle zu bewahren.