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SPARTA

Cut A Silhoutte

Wenn man sich alte AT THE DRIVE IN Auftritte mit heutigen Augen anschaut, dann erkennt man schon, wie dort zwei Herzen in der Brust der Band schlagen. Da hat man die chaotische, kreative Seite und die Seite, die das ganze in Bahnen lenken und zusammenhalten will. Das Ergebnis war der berühmte „lightning in a bottle“ So wirkt es zumindest von außen, ohne jetzt den der einen oder anderen Seite irgendwas absprechen zu wollen. Nach dem Bruch dieser beiden Seiten gab es auf der einen Seite THE MARS VOLTA, mit seinen Nebenprojekten und Wahnsinn - und eben: SPARTA um Jim Ward, der damals schon oft so wirkte, als würde er alles zusammenhalten und kanalisieren wollte. Mit „Cut A Silhouette“ gibt es nun das sechste Album von SPARTA und nach wie vor sind die Wurzeln zu AT THE DRIVE IN deutlich, das ganze wirkt aber eben auch geplanter, durchdachter. Weniger chaotisch. Und das ist vollkommen wertfrei gemeint. SPARTA sind eben eine andere Band und trotzdem ist das Erbe spürbar. Jim Ward ist vielleicht doch ein ebenso wichtiges Mitglied von AT THE DRIVE IN gewesen wie Cedric und Omar. Er stand nur nicht ganz so im Mittelpunkt, hat dafür aber die ganze Band geerdet. Und mit „Cut A Silhoutte“ hat er erneut bewiesen, dass sich auch seine Kunst nicht hinter der von THE MARS VOLTA verstecken muss.

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