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SEA HAGS

Dead & Gone

Demo-Sessions mit METALLICA-Gitarrist Kirk Hammett machen sich zweifellos sehr gut in der Bandvita. Mehr als die bloße Erwähnung dieser Tatsache findet sich davon jedoch nicht im Schaffen dieses Trios aus San Francisco. Bevor die Band 1987 einen Deal mit Chrysalis Records eintütete, ging es zunächst mit 60 ausgewählten Fans in die CD-Studios, um „Dead & Gone“ in einem Rutsch live aufzunehmen. Überraschenderweise spielte die Band dann keinen Thrash Metal-beeinflussten Sound, sondern orientierte sich mehr am Sleazerock von Bands wie GUNS N’ ROSES, allerdings ohne deren Pomp. Die Songs auf „Dead & Gone“ klingen allesamt ziemlich reduziert und rotzig, ja atmen sogar ein gewisses Maß an Punk-Spirit. Ein gewisser Slash verfolgte später mit SLASH’S SNAKEPIT einen ganz ähnlichen Ansatz. Durch den charmant-rumpeligen Live-Sound sind gewisse Feinheiten mehr zu erahnen, denn tatsächlich vorhanden, was der Klasse aber keinen großen Abbruch tut. Eigentlich fast etwas erstaunlich, dass der ganz große Erfolg nicht kommen wollte. Die richtigen Connections waren ja da und das Handwerk beherrschten sie auch. Sei es drum, denn bei einem eiskalten hopfenbasierten Getränk lässt sich sehr viel Spaß mit „Dead & Gone“ haben.

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