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EXUMER

Death Mask Messiah

Auch wenn EXUMER immer irgendwo in der zweiten Reihe des Thrash Metal standen, an der Qualität des Outputs lag das nie. Sieben Jahre nach dem letzten Werk „Hostile Defiance“ legen die Deutschen mit ihrem Exil-Sänger Mem von Stein nach. Geändert hat sich verglichen mit den fünf Alben zuvor recht wenig. Dem Thrash huldigen EXUMER immer noch ziemlich straight. Mit neuer Rhythmusfraktion, Bassist Alex Voss und Schlagzeuger Jerome Reil, Sohn von KREATOR-Drummer Ventor, und einer knackig-scharfen Produktion von Arthur Rizk klingen EXUMER jedoch frisch und dringlich. Dass EXUMER Szeneveteranen sind, hört man ihrem erwachsenen Songwriting an, von Müdigkeit kann aber nie die Rede sein. Beste Beispiele dafür sind „Blinding skies“, „Ravishing waste“ oder „Fratricide“. Abwechslungsreich und stets intensiv gehen EXUMER dem Hörer elf Songs lang an die Gurgel. Zeit zum Durchschnaufen gibt’s nicht. Einmal mehr liefern EXUMER ab. Hier wird nichts neu erfunden, hier wird einfach guter Thrash Metal gespielt.

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