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DEATHRITE

Delirium

„Dresden oder Leipzig, Hauptsache, Thüringen“, möchte man bei den unterschiedlichen Herkunftsangaben der Sachsen DEATHRITE kalauern, die nach vier Alben seit 2005 jetzt mit „Delirium“ eine 7-Song-EP nachlegen. Und in Unkenntnis des Vorlebens muss man dem Quintett attestieren, dass es kompetenten Death’n’Roll spielt, wie es ENTOMBED seinerzeit mit „Holloman“ und „Wolverine Blues“ taten. Sowohl Sound als auch Songwriting sind stark an diesen Werken orientiert, lediglich der Gesang hat etwas mehr brüllenden Bastard in der Stimme als L.G. Petrov (RIP). Ob die beiden eher als Soundcollagen denn als Songs durchgehenden Einspieler unbedingt notwendig sind, sei mal dahingestellt, der Rest von „Delirium“ überzeugt aber durchaus.