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DIAL DRIVE

s/t

Mit ihrem dritten Album sind DIAL DRIVE nun auf Sbäm Records untergekommen und sie fügen sich in das Portfolio des Labels nahtlos ein. Die vier Herren aus Florida liefern hochmelodiösen Punkrock, der stark an die große Pop-Punk-Phase Anfang der 2000er Jahre erinnert. Technisch ist das alles einwandfrei und sauber produziert – keine Frage. Aber im Vergleich zu den vorherigen Releases fehlt dem selbstbetitelten Album irgendwie das Rauhe und Grobe, denn das hat mir deutlich besser gefallen. „Dial Drive“ klingt hingegen ziemlich weichgespült und zum Teil für meinen Geschmack einfach überproduziert.Mir kommt es so vor, als ob man einer künstlichen Intelligenz gesagt hätte: „Schreibe Songs, die sich anhören wie vom Soundtrack von ‚American Pie‘, ziehe dir aus allem etwas raus und mache diese Songs dann etwas moderner.“ Sprich: Der Sound wirkt künstlich, gewollt, unauthentisch und auswechselbar. Null Alleinstellungsmerkmal und null Innovation. Auch wenn die Jungs einen wirklich total sympathischen Eindruck machen, bleibt mir leider kann anderes Urteil als dieses.

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