
Puh. Was hat sich denn hier in meine Rezi-Kiste verirrt? Das Debütalbum einer maximal kruden Supergroup aus Deutschland, zu der sich Gunnar Schroeder (DRITTE WAHL), Pat Prziwara (FIDDLER’S GREEN), Alex Schwers (SLIME), Rupert Keplinger (EISBRECHER) und Michael Rhein (IN EXTREMO) zusammengeschlossen haben. Punks und – im weiteren Sinne – Metalheads also, die ansonsten recht wenig miteinander zu tun haben dürften. Leider ist es denn auch so, dass der Punk-Anteil bei den zehn Songs über Roboter, Maschinen und Endzeitstimmung gen Null tendiert und die Musik, die Texte, der Zungenschlag eher an RAMMSTEIN erinnern. Industrial rules. Eine angestrengt krachende Härte. Fans entsprechender Genres und der Bands von Rhein und Keplinger wird das zweifelsohne gefallen, weil es entsprechend druckvoll produziert ist und somit eine Horde martialischer Krieger durch den Lautsprecher ins Zimmer marschiert. Alle anderen aber werden sich nicht zu Hause fühlen. Und da schließe ich mich mit ein.
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #185 April/Mai 2026 und Frank Weiffen