
Nach siebenjähriger Veröffentlichungspause kehrt die Band aus Cincinnati, Ohio eindrucksvoll zurück. Das Warten hat sich gelohnt. Die DOPAMINES überzeugen auf „80/20“ mit kraftvollem Punkrock, der trotz des teils aggressiven Shouter-Gesangs dank der eingängigen melodischen Gitarrenriffs und der dezent eingesetzten Chöre erstaunlich poppig um die Ecke kommt. Fans von COPYRIGHTS und DEAR LANDLORD werden mit diesem Album prima bedient. Eine echte Konsensplatte für Punkrocker, die es mit zahlreichen Mitgrölhymnen versteht, den Bogen zu spannen von poppigem Ramonescore bis zu flottem Melodycore. 13 neue Songs, schön eingängig, aber weit entfernt davon, klebrig-süß oder weichgespült zu sein. Auch Ähnlichkeiten zu den DESCENDENTS klingen an manchen Stellen durch. Und dies zumeist mit eher schweren und düsteren Songtexten, die sich um Themen wie Ängste und Depressionen drehen. Und wer Namedropping braucht: „80/20“ wurde von Chris Dugan aufgenommen, der auch schon Bands wie GREEN DAY und WEEZER produziert hat. Ein rundum gelungenes Album.
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