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DRUUGG

Lost

Band wie Label kommen aus Belgien und erfreuen sich eines Namens, der mit Konventionen spielt: die einen mit Doppelung von Konsonanten und Vokalen, die anderen mit einem Apostroph an einer Stelle, wo er irgendwie keinen Sinn ergibt. Nach zwei Kleinformaten von 2024 ist „Lost“ das Debütalbum der Psychedelic-Garage-Rock-Band. Ende 2022 gründeten sie sich, im März 2023 spielten sie ihr erstes Konzert, 20245 nahmen sie im KOKO-Studio bei Liège ihr erstes Album auf, auf dem sich englisch- und französischsprachige Songs die Waage halten. „Spreading the gospel of Fuzz“ sehen sie als ihre Mission an, heißt es, aber sie tun das nicht im blumigen Sixties-Garage-Style, erinnern mich eher an die düstere, wuchtige, stonereske Psychedelic von BLACK REBEL MOTORCYCLE CLUB, QUEENS OF THE STONE AGE oder THE BRIAN JONESTOWN MASSACRE. Neun Songs, die alles richtig machen – von denen würde ich mich gerne mal live verblasen lassen.

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