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BANK MYNA

Eimuria

BANK MYNA aus Paris, eine mir bis zum Einlegen der CD gänzlich unbekannte Band, visualisieren im musikalischen Sinne glücklicherweise nicht die abendliche, romantische Flusskreuzfahrt für Pärchen durch ihre geliebte Heimatstadt, aber lassen mich unerwartet auf Albumlänge meine Post-Punk-Minimal-Euphorie auf Albumlänge einfrieren. Die Musiker:innen drücken euch mit der Geschwindigkeit des französischen Verkaufsschlagers namens „Ente“ eine betörende und ohrenbetäubende Melange aus SWANS, Anna von Hausswolff, GY!BE und RAISON D’ETRE gegen den Nervus auricularis magnus. In puncto Steigerung der Intensität gelingt der Band der Drahtseilakt, sich dem schwedischen Post-Metal Orchester CULT OF LUNA anzunähern, und erweitert alles mit Percussions, die oft im Drone-Ambient-Bereich wiederzufinden sind. Das miteinander harmonierende Gegenspiel der Musiker:innen initiiert den Namen des oben genannten „Kammermusik“-Kollektivs aus Montreal und ein gewisses Maß an „Härte“ wurde perfekt platziert, um nicht der Kunst der Elegie zu verfallen. Alle fünf Epen steigern sich von Akt zu Akt und es bleibt offen, womit BANK MYNA auf der nächsten Ansammlung von Sinfonien aufwarten. Durchaus wäre es konzeptionell nicht surreal, wenn die Band genau beim letzten Ton von „Eimuria“ anknüpft und noch mehr Doom und Post-Metal Elemente dazu kombiniert. Druckvoll!

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