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AND THEN NOTHING TURNED ITSELF INSIDE-OUT (33 1/3)

Elliott Simpson

Über die Jahre habe ich in diesem Heft einige Platten der 1984 in Hoboken (am Hudson River gegenüber von Manhattan gelegen) gegründeten YO LA TENGO besprochen, die ich sofort auf eine Liste mit Lieblingsbands setzen würde, vor allem wegen ihrer in den 1990er Jahren entstandenen Platten. Aber auch danach haben YO LA TENGO, seit 1992 konstant bestehend aus dem Ehepaar Ira Kaplan und Georgia Hubley und Bassist James McNew, noch schöne Platten gemacht, aber dieses von THE VELVET UNDERGROUND beseelte Trio ist über die Jahre bezüglich seines früher sehr noisigen Sounds immer introspektiver und ruhiger geworden. Die 2000 erschienene Platte „And Then Nothing Turned Itself Inside-Out“ habe ich nie reviewt und weiß auch gerade nicht, was für ein Verhältnis ich genau dazu habe, aber mir würden sicherlich für mich wichtigere und aufregendere YO LA TENGO-Platten in den Sinn kommen. Bei vielen Bands umgibt ja oft das Debütalbum eine fast mythische Aura, im Fall von YO LA TENGO kann man da Entwarnung geben, denn „Ride The Tiger“ von 1986 ist ein wenig erinnerungswürdiges Werk, „And Then Nothing Turned Itself Inside-Out“ repräsentiert dagegen sicher besser die eigentlichen Qualitäten der immer angenehm bescheiden gebliebenen Band. Aber es geht im Buch des britischen Musikjournalisten Elliott Simpson auch um eine generelle Einordnung des näher unter die Lupe genommenen Albums in die Bandbiografie, was er immer mit angenehm persönlicher (Fan-)Note versehen kann. Somit handelt es sich hier auch um eine gute Einführung in das Schaffen dieser äußerst charakteristischen Band. Etwas peinlich ist, dass hier Toningenieur Greg Calbi einige Male „Calibi“ genannt wird.

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