
EMPTY BONES, benannt nach dem GROWLERS-Song, gründeten sich bereits 2014, ließen dann jedoch knapp zehn Jahre auf das erste Album warten. Jonathan Hohmann von CATCH AS CATCH CAN berichtet in den Linernotes ausführlich über ihr Kennenlernen und die Entwicklung, die die Bremer Band danach nahm, über Besetzungswechsel, exzessiven Haake Beck-Konsum und auch darüber, dass es an den musikalischen Skills zu Beginn wohl etwas haperte. Wenn man das für bare Münze nimmt, muss man festhalten, dass sich bei den EMPTY BONES über die Jahre einiges fortentwickelt hat, ist „Speed, Commitment And Luck“ doch eine veritable Scheibe geworden, die von Song zu Songs zwischen Sixties-Rock’n’Roll und Teen-Punk und gegenwärtigem LoFi-Garage-Rock wechselt. Hier mag also mal unter peitschendem Orgeleinsatz die „Shake, rattle & roll“-Direktive herrschen, dort ergehen sich wiederum in eher twangig-verträumter Psychedelia. In der Summe ist das so abwechslungsreich wie kurzweilig, kurzum ein geglückter Einstand in die Welt des Langspielers.
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #180 Juni/Juli 2025 und Matti Bildt