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FALLING SUGAR

s/t

Ein Blick aufs Coverartwork (plüschiger Knuddeltiger plus Kätzchen) reicht, um zu erkennen, dass darin nichts anderes als quietschbunt/niedliche Popmusik eingewickelt wurde. Der Twee-Faktor ist also hoch, der Melodiegehalt nicht minder – FALLING SUGAR überzeugen auf ihrem ersten Album mit lupenreinen Bubblegum-Pop/Punk. Dahinter steckt eine Schlüsselfigur der japanischen Garage-Rock-Szene, Toyozo Toyoshima, der bereits mit THE FADEAWAYS und THE RHYTHM ACES für ein gewisses Furore sorgte. Bachelor Records hat nun die Vinyl-Fassung des Albums exklusiv ins Repertoire aufgenommen (CD gibt’s auf dem bandeigenen Label Fuzzy Pals) und da ist der Zuckerwatte-Powerpop bestens aufgehoben. Süßliche Vocals, schrammelige Gitarren sowie eine fiepsige Orgel bestimmen den Sound, das Album schlägt sofort ein und entwickelt eine beängstigende Anhänglichkeit. Der Opener „Thank you boys“, bereits 2020 als Bandcamp-Release veröffentlicht, macht direkt Appetit auf mehr, und FALLING SUGAR können die Hitqualität über die komplette Spielzeit halten. Natürlich gibt’s auch neben den elegant-naiven Bandoriginalen auch geschmackssichere Coversongs, die hier ausgezeichnet ins Konzept passen. „After hours“ von VELVET UNDERGROUND, „Birthday suits“ von CATTANOOGA CATS sowie eine Nummer von 1910 FRUITGUM COMPANY schließen nach einer halben Stunde ein durchweg erfreuliches, unaufgeregtes Album mit Charme und Augenzwinkern ab.

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