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FLEUR

Fille Sauvage

„Sag mir, wo die Blumen sind“, mag man sich anhand der letzten paar Releases von Floor Henkelman, besser bekannt als „Fleur“ fragen. Bereits die vorletzte Soundflat-Single „Tu es un être parfait“ überraschte mit einem schroffen Garage-Sound, vom vormals oft verspielten Blumenkinder-Chanson-Sound der ersten beiden Alben blieb wenig übrig, mit THE KRYNG als Begleitband setzt die Sängerin auf deftigen Freakbeat, die Pop-Psych-Tendenzen werden immer weniger, und nicht zuletzt die visuelle Gestaltung der streng schwarz/weiß gehaltenen Plattencover zeigt, dass hier die Farbigkeit in Sound und Vision bewusst zurückgefahren wurde. Das muss nichts Schlechtes bedeuten, allerdings scheint es, als ob sich Fleur mit der neuen Ausrichtung auf beinahe punkige Beatklänge selbst limitieren könnte. Die Leichtigkeit und Verspieltheit eines Ausnahme-Albums wie „Bouquet Champêtre“ wird hier leider nirgends erreicht, die Farblosigkeit des Coverartworks scheint im Sound und der reduzierten Strahlkraft des Albums begründet zu sein.

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