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FLORES Y FUEGO

Wabi-Sabi

FLORES Y FUEGO aus Guadalajara, Mexiko begeisterten mich schon auf ihrer Split-7“ mit SLAUGHTERHOUSE mit spanischsprachigem, düsterem Streetpunk, der mich an die Katalanen LA INQUISICIÓN und CRIM erinnert. Bei den sieben Songs ihrer 45-rpm-12“ beeindruckt der wirklich druckvolle Sound, sie drängen machtvoll voran, schnell, aber nicht auf Speed. Die Gitarre ist bisweilen durchaus metallisch-nudelig, fängt sich aber immer schnell wieder, und die heiseren Vocals reißen absolut mit: Wut trifft hier auf so einen dunklen Hall, schön straight, durchaus auch melodiös, aggressiv, ohne grölig zu sein – Melisa macht hier einen exzellenten Job. „Blumen und Feuer“ bedeutet der Name, und was nun den Albumtitel betrifft, so behauptet DeepL, das sei Pangasinensisch, eine der zwölf Hauptsprachen auf den Philippinen. Bedeutung? Keine Ahnung. „Wabi-Sabi“ ist das zweite Album nach dem Debüt „Altar“ von 2021. Die Texte sind nur auf Spanisch abgedruckt, sind direkt und politisch, wie auch die Widmung auf dem Textblatt: Für die Opfer der organisierten Kriminalität in Mexiko, für das palästinensische Volk.

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