
Zuerst springen einen die Gitarren an. Dann die Geschwindigkeit, der Groove, der einen in das Album hineinzieht. Dabei ist es ein solider Rock, der die Songs dominiert. Die mittlerweile als Quintett spielende Band von der Insel hat mit ihrem dritten Album, knapp anderthalb Jahre nach dem der Vorgänger „Songs Of Green & Blue“, den musikalisch dort skizzierten Weg fortgesetzt. Eine großartige Veränderung im Sound hat es nicht gegeben und nach mehrmaligem Hören nimmt die Spannung der Platte merklich ab. Man hat eher den Eindruck von einem zwar ordentlichen, aber durchaus unspektakulären Album mit einem gewissen Retro-Touch, der aber zumindest auf das Potenzial der Band verweist. Ganz gut zu hören, mehr aber auch nicht.
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #184 Februar/März 2026 und Thomas Neumann