
Frederik Tebbe spielt in der Band GREAT ESCAPES, ist Redakteur und schreibt für das Musikmagazin Visions. Nun ist sein erster Roman erschienen. Im Nachwort beschreibt er, wie das Buch zustande kam. Er begann damit spontan 2018, sieben Jahre später veröffentlicht der Verlag schließlich das Buch, dazwischen gab es die üblichen Ups and Downs und einige Pausen. Die Story spielt in einer Nacht, in der der Held, Mitte bis Ende 20, aufgrund eines Missverständnisses nach einem ANTHRAX-Konzert einen Faustschlag ins Gesicht bekommt. Nachdem er wieder zu Hause ist, nervt ihn ein Freund, noch mal wegzugehen. So kommt eins zum anderen, von einer Burgerbude aus geht’s auf eine private Hausparty, die in einer WG stattfindet. Rauchschwaden, Zigarettenstummel, Bierflaschen, Ouzo, all das, was wir alle kennen. So viel darf gespoilert werden: der Held und sein Freund ballern die ganze Nacht Koffeintabletten, das zumindest gab es bei uns nicht. Alles verläuft recht unspektakulär, was der Geschichte guttut, das Ganze hätte bei dem Thema leicht ins Klischeehafte abrutschen können. In die Story dieser einen Nacht fügt der Autor immer wieder Rückblenden ein, die Kapitel seiner letzten Beziehung erzählen. Der rote Faden in dem Buch ist außerdem die Musik, gefühlt der halbe Grand Hotel van Cleef-Katalog ist mit Songzitaten vertreten, neben einigen anderen Bands und Songs, über die der Held reflektiert. Alles in allem ist „Null Uhr achtundfünzig“ recht sympathisch. Das Werk beschreibt schlicht und einfach ein Coming-of-Age-Gefühl, das die meisten kennen dürften. Sagt Ingo Donut im Klappentext. Und hat damit Recht. Da die Geschichte alleine nur knapp über 80 Seiten umfasst, ist das Buch an einem Abend schnell gelesen.
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #184 Februar/März 2026 und Roman Eisner