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FROM FALL TO SPRING

Entry Wounds

„Entry Wounds“ ist kein vorsichtiges Händeschütteln, sondern eher ein Tritt in die Tür. FROM FALL TO SPRING gehen direkt auf volle Lautstärke. Das Intro ist nett gemeint, aber verzichtbar. Der eigentliche Startschuss fällt mit „Chasing the high“, wo elektronische Blitze den Metalcore knackig aufladen. „Blood“ jagt dann mit Highspeed-Drums und Rap-Salven nach vorn, während „Pieces“ einen melancholischen Atemzug erlaubt, bevor „Come alive“ wieder Richtung HipHop stolpert. Dieses Spiel mit Gegensätzen wie wuchtigen Gitarrenriffs, hymnischen Refrains und Rap-Einschüben zieht sich wie ein roter Faden durchs Album, wirkt aber nie überladen, sondern stets gut dosiert. „I won’t back down“, verziert mit luftigen Synthies, steht dann noch mal für die melodische Seite der Tracklist, bevor „Simulation.exe“ am Ende die ganze Bandbreite bündelt und als kraftvolles Finale abschließt. Mit „Entry Wounds“ präsentieren FROM FALL TO SPRING ein vielschichtiges Album: düster, energiegeladen und kantig. Keine Dauerfeuer-Hitmaschine, aber ein stimmiges, rundes Gesamtpaket.

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