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PINCER CONSORTIUM

Geminus Schism

Es passiert selten, dass man eine Band nicht auf Spotify finden kann. So sucht ihr vergeblich nach PINCER CONSORTIUM und deren neuem Album „Geminus Schism“, das bereits zu Beginn volle Kanne in Richtung Blackened Death Metal schiebt, wobei auch Melodien nicht zu kurz kommen. Irgendwo zwischen BEHEMOTH, SVART CROWN und ULCERATE einzuordnen, treffen PINCER CONSORTIUM dabei einen Nerv, was schnell überzeugt. Progressive Elemente fügen dem Sound unerwartete Windungen hinzu und werden letztendlich noch von Industrial-Einflüssen ergänzt. Das alles passt bestens zusammen und erinnert damit stellenweise auch an die norwegischen DHG. Wer seine Blastbeats besonders düster und experimentell mag, wird mit PINCER CONSORTIUM an der richtigen Adresse sein. Ein bisschen muss man die Nordiren allerdings schelten, denn leicht zu finden sind sie nicht. Vielleicht soll „Geminus Schism“ das aber auch nicht sein. In der Komplexität des Albums ist jedenfalls viel zu erarbeiten, was aufmerksame Hörer:innen reich belohnen kann, Ich selbst brauche noch ein bisschen Zeit, um das Album gänzlich zu ergründen, weiß aber bereits jetzt, dass sich dieser Weg lohnen wird.

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