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GOOD THE BAD AND THE ZUGLY

November Boys

THE GOOD THE BAND AND THE ZUGLY aus Norwegen sind zurück mit Album Nummer sechs. Aus meiner Sicht gehören sie zu den wenigen Bands, die von Platte zu Platte besser werden. Dabei handelt es sich zwar jeweils nur um Nuancen, diese zeigen jedoch, dass der Weg zur Perfektion lang und diffizil ist. Und den sind GBZ in den vergangenen 13 Jahren gegangen, Stück für Stück. „November Boys“ wartet mit zehn Songs auf, die typischer nicht sein könnten und gleichzeitig neue Facetten, Riffs, herzzerreißende Chöre und Gänsehautmomente beinhalten. Alles am oberen Limit. Seien es die Hardcore-Smasher „Norwegians abroad“ und „Hadeland hardcore“, die Melodie-Monster „Dig a ditch“, „A blazer in the northern sky“ und „FOMO (Fear of missing Oslo)“ oder das von der Midtempo-Brutalität an BLACK FLAG erinnernde „Scandinavian CRISPR brat“. Hier bleibt nichts dem Zufall überlassen, alles kommt wie aus einem Guss und ohne Ausfälle daher. Selbstverständlich haben GBZ auch textlich nichts von ihrem Zynismus und ihrem kruden Humor verloren, der mit „November Boys“ auf die Spitze getrieben wird. Kostproben und Erklärungen dazu finden sich im Interview in diesem Heft. „Platte des Jahres“? Definitiv! „Ein (zukünftiger) Klassiker“? Wahrscheinlich!

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