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GRUESOME

Silent Echoes

Auch auf ihrem dritten Album machen Matt Harvey und Co. keinen Hehl daraus, welcher Band sie mit ihrem Schaffen Tribut zu zollen gedenken. Der Spirit von Chuck Schuldiner und DEATH ist in jeder gespielten Note allgegenwärtig und das ist auch genauso gewollt. Betont sei jedoch, dass es hier nicht darum geht zu zeigen, wie geil man diesen Stil doch beherrscht, sondern dass es sich hier um tiefsten Respekt vor dem Schaffen des zweifellos legendären Vorbilds handelt. „Silent Echoes“ ist dabei das GRUESOME-Äquivalent zum „Human“-Album von DEATH, will heißen: GRUESOME sind nun in den 1990er Jahren angekommen. Der polternde Oldschool-Sound der ersten beiden Alben hat etwas Platz geschaffen für dezente Prog-Strukturen. Riffs und Rhythmus-Figuren zeugen von der spielerischen Klasse der Musiker und Musikerinnen und dem beeindruckenden Verständnis, dass die Band von diesem Stil hat. Wer alte DEATH und insbesondere besagtes 1991er Album liebt, wird mit „Silent Echoes“ überaus glücklich.

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