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HARMONIOUS THELONIOUS

Grumpy Pieces

Auf der Homepage des Düsseldorfer Musikers Stefan Schwander steht immer noch knapp und formschön, was die Musik von HARMONIOUS THELONIOUS auszeichnet: „American minimalists vs. African drumming vs. European sequencing.“ Seinem Debüt für das Label Bureau B unterstellte ich „Repetition, tribalistische, auch fernöstliche Rhythmik, technoide Überlagerungen, Synth-Musik und polyrhythmische Figuren.“ Aus diesem Fundus speist sich seine Musik weiterhin, wobei die einzelnen Zuschreibungen von Werk zu Werk unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Die acht „Grumpy Pieces“ haben einen spannenderen und komplexeren Drive als der Vorgänger „Cheapo Sounds“, der eigenartig blass blieb. Monotonie und Techno, gerade in seiner minimalistischen Ausprägung, sind gewiss kein Gegensatz, aber „Grumpy Pieces“ gelingt es wieder deutlich besser, die Repetition mit interessanten Details auszukleiden und ihr einnehmende Melodien zur Seite zu stellen.

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