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ASTMATISK GAPSKRATT

Ha Ei Satans God Jul!

Die Band aus Steinkjer, Norwegen hat es mit Weihnachten. Schon auf Facebook gab es eine Art musikalischen Adventskalender, also jeden Tag ein „Kläppchen“ und der Titel des Albums bedeutet übersetzt: „Frohe Weihnachten, verdammt noch mal!“ Auch das Cover deutet auf eine Art Weihnachtsalbum hin und auf der Rückseite ist das „Christmas Album“ von THE YOBS zu sehen. Und dann die Songtitel – alle drehen sich um Weihnachten, wie „Julebord“, der Opener. Und das geht munter so weiter. Munter ist auch der Sound, es gibt jede Menge guten Punkrock und auch Highspeed-Punk-Songs zu hören, irgendwo zwischen THE PAST und PSYCHOTIC YOUTH, und bei einem Stück klingt die Gitarre stark nach HELEM. „Heim te’ jul“, also „Weihnachten zu Hause“, wirkt sogar richtig romantisch und man kann sich das verschneite, weihnachtliche Norwegen so richtig vorstellen. Auch die Trompete bei „Magan stinn“ hat ihren Reiz. Alles in allem ein gelungene Scheibe mit vielen kleinen Hits. Und die norwegischen Texte haben den Vorteil, ich verstehe nichts und kann mir so die Platte das ganze Jahr über anhören, ohne bei den Weihnachtstexten einen Knall zu kriegen. Anders als bei THE YOBS oder auch den „Punk Christmas“-Samplern, die in den Neunzigern auf Nasty Vinyl erschienen sind.