
Die Band aus Aachen steht mit ihrem zweiten Studioalbum „Heal“ in den Startlöchern und liefert darauf zwölf Indie-Hits ab. Bereits der Opener „All hail the machine“ verspricht viel für den Rest des Albums. Wenn man über die ganze Länge stets interessiert zuhört, finden sich aber auch langatmigere Stellen („Lonely fox“), was jedoch schnell wieder ausgeglichen wird durch Highlights wie „J I N A“ oder „Cold sheets and sleepless nights“. Bei letzterem erinnern FYUS etwas an Stadionrock-Bands mit einem ikonischen Sound und eingängigen Melodien. Es ist eines der Stücke, die einem definitiv im Gedächtnis bleiben. Insgesamt wirkt „Heal“ wie ein sehr nachdenkliches Album, das dem man weiter zuhören möchte, auch wenn es zwischendurch Längen gibt. Es ist ein Album, das als Ganzes gehört werden sollte und mit dem man sich in dieser schnelllebigen Zeit ruhig mal auseinandersetzen kann.
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