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HELL & BACK

A Constant Buzz

Aus Stuttgart kommt derzeit so viel Gutes. Wobei HELL & BACK ihre erste Single bereits 2011 veröffentlicht haben. Bis 2018 folgten zwei weitere. 2014, 2015 (Split) und 2016 erschienen jeweils Alben, bis 2022 eine Single-Reihe namens „Club Lathe“ startete. Sie bestand aus vier Exemplaren mit jeweils zwei Liedern. Sieben Songs von denen erscheinen nun auf „A Constant Buzz“, ihrer ersten Veröffentlichung auf Not Sorry. Dazu kommen noch fünf weitere Stücke. Musikalisch gibt es sehr melodiösen Punkrock, straight forward, der immer einen Touch Emo hat. Ich musste an HOT WATER MUSIC, THE DRAFT und MILLENCOLIN (in ihrer späteren Phase) denken. Die Platte ist mit 35 Minuten recht lang, aber dennoch kurzweilig, weil die Typen von vorne bis hinten Gas geben. Textlich behandeln die Songschreiber ihre Sorgen, Nöte und Gedanken, die – wenn man sie weiterdenkt – durchaus sozialkritisch sein können („Rat race“). Guestvocals steuern beispielsweise Jenny Colletti (bei meinem Favoriten „Die inside“) und Norman Steiner (RESOLUTIONS) bei. Wie bei der 7“-Serie hat das Cover wieder die niederländische Künstlerin Mara Piccione gestaltet. Es ist für Punk recht ungewöhnlich, was es für mich wiederum sehr interessant macht – ich habe es mir ein paar Minuten angesehen und heruminterpretiert. Super Platte, die mit jedem Hören noch wächst.

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