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HERE HARE HERE

Schwarztor

Das Schwarztor in der Schweizer Hauptstadt Bern ist das letzte Relikt der mittelalterlichen Stadtmauer und ein beliebter Treffpunkt. Vermutlich haben HARE HERE HARE dort ihren ersten Joint geraucht, ihr erstes Mädchen geküsst oder den Plan geschmiedet, eine Band zu gründen und damit die Welt aus den Angeln zu heben. Auf jeden Fall haben sie ihr Debütalbum fürs neue Label nach diesem urbanen Wahrzeichen benannt. Veröffentlicht über Lux Noise, dem Label der TURBONEGRO-Erben BITCH QUEENS aus Basel. „Shelter Beat“ haben HARE HERE HARE ihren Sound selbst getauft. Was das genau bedeuten soll, ist mir nicht ganz klar. Für mich klingen die elf Songs der Schweizer wie ein Mix aus Garage-Rock, Punk und Noise. Immer mit einem ordentlichen Hüftschwung und leichten 1980s-Referenzen, schön fuzzy und dreckig. Gesungen wir auf Englisch und auf Deutsch. Das erinnert mich streckenweise an die Platten von DE STAAT aus Nijmegen. Herrlich wild, chaotisch, aber auch sehr tanzbar und gefühlvoll. Produziert und gemischt von Thomas Schmidiger (DEAD BUNNY) im Shirts Off Studio in Bern. Das ist natürlich direkt an der Schwarztorstraße gelegen. Außerdem haben dort schon jede Menge Lokalmatadore wie THE MONSTERS, NASTY RUMOURS oder BAD MOJOS aufgenommen. HERE HARE HERE reihen sich ein in die Liste toller Indie-Bands aus dem größten Bankschließfach der Welt.

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