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HEY HO! LET’S GO! - 50 Jahre Punk in Hannover

Klaus Abelmann, Detlef Max, Sebastian Moock, Hollow Skai

Obwohl ich eine Ostwestfalen-Punk-Vergangenheit habe, hat es mich schon in den frühen 1980ern oft nach Hannover verschlagen. Ich habe diverse Konzerte gesehen, die die vier Autoren dieses Buchs (ebenso verantwortlich für den Bildband „Wie der Punk nach Hannover kam“ aus dem Jahr 2023) in ihre chronologische Sammlung von knapp 50 Geschichten und Anekdoten seit 1976 integriert haben. Diese Geschichten sind durch „Timelines“ voneinander getrennt. Sie waren dabei, sie haben Punk begleitet und auf ihre Art und Weise gelebt. Diese Verbundenheit macht natürlich den Reiz eines solchen Buches aus und ich glaube, dass es hilfreich ist, einen wie auch immer gearteten Zugang zu Punk, der Haltung oder der Musik zu haben – oder einfach zur Stadt Hannover. Es geht um HANS-A-PLAST (und DIE BENJAMINS), um die weibliche Komponente im Punk, um die SCORPIONS, aber auch um Pedder und DAILY TERROR. Ein Kapitel ist BLUT & EISEN gewidmet, URGE und die „Spirit Family“ sind dabei, ebenso Henry Rollins und BLACK FLAG. Neben den ganzen Bands und Konzerten geht es auch um die Menschen, die all das möglich gemacht haben, und um ihre Geschichte. Es geht um Veranstalter und Orte wie „Silke Arp bricht“, die Korn, Glocksee, Kopernikusstraße. Um die Chaostage und die Disco in Dachau. Es wird verstorbener Personen und deren Einfluss gedacht. Am Ende finden sich Listen mit essenziellen Büchern und Filmen sowie Hinweise auf Podcasts. „Hey Ho Let’s Go“ ist ein reich bebildertes Taschenbuch im Softcover. Die Schwarzweiß-Bilder wecken Erinnerungen an frühe Fanzines. Hier wird mit Herzblut und Haltung agiert. Danke dafür!

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