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HIP PRIESTS

We Become Nothing

Nach 16 Jahren löst sich eine der besten Garage-Punk’n’Roll-Bands der letzten Jahre auf und beschenkt sich selber mit einer abschließenden 10“-EP, weil dieses Format in ihren zig Veröffentlichungen noch fehlte. Die letzten sechs Songs des Quintetts aus Nottingham führen den zuletzt eingeschlagenen Weg konsequent zu Ende und bieten harten und zugleich eingängigen Punk’n’Roll mit jeder Menge abgefahrener Gitarrensoli, Singalongs und guten, kritischen Texten, die auf dem Inlay zu lesen sind. Absolute Highlights sind das epische „Home is where the hate is“ (inklusive Guestvocals von Meryl Streek), bei dem alle Register gezogen werden und das beim Rezensenten bei jedem Durchlauf eine Gänsehaut hinterlässt, sowie das eher getragene „I wanna live (Like I’m gonna die)“. Unfassbar, dass eine derart produktive und bis zum Schluss einzigartige Band die Segel streicht. Auf thehippriests.com gibt es diese und andere Platten zum Schlussverkaufspreis.

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