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HOT ROD GANG

Can U Dig It?

Hör an, nimm an und folge meinen Worten: Rockabilly hat zuletzt gefühlt einiges an Boden verloren. Zu eng, zu elitär, zu sehr auf tonale und textliche Wiederholungen fixiert. Doch es gibt sie noch, die wirklich positiven Überraschungen. Die süddeutschen Jubilare (40 Years of Rock’n’Roll, congrats!) bringen frischen Wind in die verstaubte Landschaft. Das geht mit dem Titeltrack schon los, einfach gut gemacht, kraftvoll und verspielt präsentiert, mit humorigem Geist dazu. Bisweilen erinnern sie an THE TIN CANS, was ja auch geografisch nicht so weit entfernt liegt („Two hearts“), andererseits fischen sie auch gekonnt im melancholisch angehauchten Americana-Style („The man he used to be“). Im Inneren der CD heben sie ihren Fahrer und Booker Klaus Ziener prominent hervor, was auch eine schöne Geste ist. Das „Personal Jesus“-Cover ist eher mittelprächtig, aber „Town called Malice“ von THE JAM glänzt gehörig, hier wird eine perfekte Symbiose der 1950er und 1970er in einem Song hingelegt.

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