
Es reicht! Nehmt Rogga Johansson jede Möglichkeit, mit der Außenwelt zu kommunizieren! Dieses Mal hat sich der Schwede Mike Hrubovcak (MONSTROSITY) und Thomas Ohlsson (ex-THE PROJECT HATE) geschnappt, um seine Musik Wirklichkeit werden zu lassen. Ersterer reißt hier auch durch seinen wie immer vortrefflichen Vortrag das Ruder herum. Doch das reicht nicht aus, um Johanssons Malen-nach-Zahlen-Death-Metal zu egalisieren. Metal Archives listet für 2025 neun (!) Alben mit seiner Beteiligung. Mit „Massive cadaver resurrection“ gibt es auch auf diesem Werk einen herausstechenden Song. Der Rest ist Einheitsbrei. Keine Melodie sticht heraus, kein Rhythmus ist besonders einfallsreich, die Lieder halten sich alle an die bekannte Strophe-Refrain-Strophe-Refrain-Formel – es gibt absolut keinen Grund, dieses Album laufen zu lassen, wenn es da draußen so viele Bands gibt, die ihre Ideen filtern und über mehrere Jahre hinweg nur einen Langspieler mit dem besten Material veröffentlichen. Das sollte Herr Johansson auch tun, anstatt den Markt zu fluten. Einmal mehr KI-Musik ohne die Nutzung von KI ... P.S. Das Album klingt immerhin gut. Håkan Stuvemarks Produktion ist ordentlich dynamisch und warm.
© by Fuze - Ausgabe #117 April/Mai 2026 und Manuel Stein